Auch Gartenzwerge wurden in Dalian aus Japan importiert (die dortigen sehen leicht, aber nur leicht, anders aus als in Deutschland - möge ein Gartenzwergologe mich für diese Aussage steinigen). Dalian ist früher russische, dann japanische Kolonie gewesen.
Es gibt auch einen nackten "Hier ist die Toilette"-Zwerg, aber der ist nicht work-safe - nicht wegen der Nacktheit, sondern einfach wegen der bodenlosigen Peinlichkeit.
Der Renner in Dalian sind Hochzeitsfotos und alles, was damit zusammenhängt. Traditionell heiratet frau in rot, aber auch weiß ist sehr populär seit neuestem. Für das optimale Foto gibt es Massen-Shootings (es gibt halt nicht soo viele schöne Plätze draussen, anscheinend), ein "ordentliches" Fotoalbum enthält aber das Werk von einem oder zwei ganzen Tagen reiner Fotosession. Der muss vorher gebucht werden und ist beliebig teuer, je nach Qualität und Stil (umgekehrt reziprok) des schließlich entstehenden, per Bildbearbeitung stark "angehübschten" Fotobuchs.
Der Rhythmus des Lebens ist doch noch recht althergebracht - bei Supporthotlines (für Englisch oder Japanisch sprechende Kunden zumeist - ein häufiges Betätigungsfeld für Master-Informatik-AbsolventInnen in Dalian) sind Nachtschichten zwar die Regel, aber dennoch sind die BürgerInnensteige hochgeklappt ab etwa 22-23 Uhr in den meisten Millionenstädten.
Im "deutschen Biergarten" in Dalian... Bier trinkt man hier übrigens standesgemäß auf Ex, aber nur aus 100 ml-Gläsern. Und gerne wird es auch lauwarm getrunken, oder mit Eiswürfeln. Ich werde hier sowieso schief angeguckt, weil ich ja gar nicht jedesmal Bier trinken will. Aber irgendwie sind die meisten doch erleichtert, weil sie sich wohl vor einem unter-den-Tisch-trinken fürchten.
Straßen (auch Autobahnen) und Küstenwege haben gerade zu sein. Und zwar wirklich plan. Man könnte mit einer leichten Schräglage zwar einfallendes Regenwasser automatisch wegbefördern, aber anscheinend würde das die Arbeitslosenstatistik befördern. Ich frage mich, ob "mit einem Besen Wasser schaufeln" ein bekanntes chinesisches Sprichwort für Sisyphos-Arbeiten ist... Aber immerhin wurde so auch die Ölpest in Dalian, zumindest visuell anscheinend erfolgreich, vor ein paar Wochen entfernt.
Diese Frage hört man in China allenthalben. Beim Shoppen gibt man per Knopfdruck direkt nach dem Kauf an, ob man mit dem Arbeitnehmer zufrieden war ... oder nicht. Das ist aber nicht nur beim Shoppen so. Auch z.B. beim Pass- und Visa-kontrollierenden Polizisten hatte ich so einen Knopf. Anscheinend bringt negatives mehrfaches drücken keinen sofortigen Effekt... Und den Knopf "Bin mit der Gesamtsituation unzufrieden" gibt es auch nicht.
Uii? Eben noch verwundert und bewundert in Fushun, dann vom Erdboden verschluckt? Oder vom
Dino (oder Franzi?) gegessen? An dieser Stelle an beide ohne schlechte Audioverbindung noch einmal alles Gute zur Hochzeit! Wir dagegen haben nach der "Musterstadt" Dalian bereits Beijing unsicher gemacht, und sogar schon die große Mauer (die echte, nicht die große, virtuelle "Brand"mauer) unsicher gemacht. Aber davon später mehr, denn dies ist nur ein Lebenszeichen aus dem Nachtischmagen des Dinosauriers.
![]()
![]()
Nach dem zweiten Weltkrieg hat insbesondere Russland viele japanische Kriegsgefangene gemacht, nachdem diese brandschatzend, mordend und pluendernd die Jahre vorher durch China gezogen waren. Diese wurden in den 50er Jahren an China uebergeben, die eine War Criminial Management Facility (euphemistisch fuer Gefaengnis) in Fushun gegruendet haben, um die Gefangenen aufzunehmen. Reeducation war damals auch hier ein heisses Stichwort, so dass man diesen Kriegsgefangenen unter (konzeptioneller) Aufsicht von Zhou Enlai gute Behandlung, gute medizinische Versorgung und viele Freigaenge zum Besuch derjenigen Menschen, die die Japaner ein paar Jahre vorher der Angehoerigen beraubt hatten, zukommen liess. Am Ende gab es keine Todesstrafen, sondern das "Wunder von Fushun" - bis auf einen sind alle etwa 1000 Kriegsgefangenen reumuetig gewesen und haben sich noch nach Ihrer Rueckkehr nach Japan stark fuer eine neue Freundschaft zwischen China und Japan eingesetzt. So jedenfalls die Story aus dem Fushun-Museum.
Auch hier war lange Jahre Pu Yi zu "Gast", der Exkaiser von China, der unter den Japanern ein weiteres Mal versucht hat, im Protektorat einen Marionettenstaat aufzubauen. Auch er ist schliesslich reformiert worden und wurde zum Anhaenger des chinesischen Sozialismus, nachdem er so Dinge wie eigene Waesche waschen gelernt hatte. Man wird doch zu sehr verwoehnt als Kaiser. Nebenan ist uebrigens das aktuelle, echte Gefaengnis von Fushun.
Das zweite und hauptsaechliche Wunder von Fushun waren danach allerdings die Jiaozi (Teigtaschen/Dumplings) von Zhou Yaos Familie - Mmmmmmmmmmmhhhhh!!!
Hallo liebe fleissigen Kommentierenden,
leider ist mein Kommentarspamfilter nicht so effektiv, so dass ich ihn ziemlich scharf einstellen musste. Bitte gebt Eure Email-Adresse an, sie wird auch nicht angezeigt! Damit koennt Ihr Eure Kommentare allerdings selbst freischalten. Ich bekomme so etwa 60 Kommentarfreischaltwuensche am Tag, die ich leider nicht zeitnah bearbeiten kann, und manchmal rutscht mir auch einer durch. Fuer die China-Eintraege habe ich jetzt aber alle Eintraege manuell bestaetigt, vielen lieben Dank!
Nimen hao/你们好,![]()
also - angekommen sind wir noch nicht. Auch wenn ich den im Titel angegebenen chinesischen Fluch eher als Abenteuer sehe, war es doch für einige unserer Mitreisenden etwas viel, lustige Diskussionen unter den chinesischen Reisenden waren die Folge. Aber was war passiert?
Unser Reiseglück war erst super (wegen Sitzplatzmangel auf dem Flug nach Peking Upgrade für uns beide in die Business class, ahh! Beine ausstrecken! Lustig war, dass der Immigration Checkin Einlass im Hintergrund eine sicher sehr freundliche Große Mauer abgebildet hatte - mit unerwünschten Immigranten wird China wohl fast genauso streng umgehen wie Europa). Einmal in Beijing angekommen, wo es ja weiter nach Shenyang gehen sollte, war es dann aber zuviel des Guten. Der Flug verschob sich, verschob sich, dann endlich: "Sie können das Gepäck einchecken, das Flugzeug wird eintreffen".
In der Boarding area dann wieder warten, warten. Schließlich: Juchhu, wir können ins Flugzeug! Alle sitzen, das Flugzeug rollt los.
Dann: es hält an. Warten, warten. "Wir wissen noch nichts, aber melden uns bald". Weitere drei Stunden später - der Bordfilm lief schon los, wir bekamen schon essen und trinken - "Klappt doch nicht, das Wetter beim Ziel ist zu regnerisch".
Jetzt sitzen wir also im China Travel Hotel in Beijing nach längerem Bustransfer, 23:40 Uhr Ortszeit, ab 01:00 ist der Nachtkoch mit dem kostenlosen Essen für alle Fluggäste fertig, ich freu mich drauf! Und morgen früh geht dann (hoffentlich) unser Flieger.
Wir sehen das ganze locker und sind nur froh, dass die Fluglinie trotz sintflutartigen Regenfällen nicht einfach trotzdem geflogen ist. Das kostenlose WLAN mag dazu beitragen...
Gute Nacht!
Ab heute wird wieder gebloggt! Aber erst mal den Flug hinter uns bringen.. Going wild!![]()
Fuck Apple and their buggy software. If your Mac has been locked in with a 169.254.x.x IP and ignores any advanced attempts to ask for a valid IP try this one:
1. shutdown the built-in firewall (allow all&everyone)
2. restart your interfaces
3. restart the built-in firewall
So obviously stupid, it's like asking "Did you try turning it off and on again?" -- actually it's turning "it off & on again". Oh dear.
If this doesn't do the trick, you can still waste some hours reading man pages for bootpd(8), learning to understand /System-plists and do a major internet search on the key words "169.254.x.x", "force release", "fuck", "fuck apple", "fuck *bsd" and "fuck midgets^w"
Den Rhabarber gibt's jetzt auch mit PluralGenitiv SSL! Fuer die Echtheit des Zertifikats buerge ich mit meinem guten... eh Geschmack. Genau.
07:30 anruecken der Rasenmaeher-Brigade der WGM
07:50 Abzug der Rasenmaeher-Brigade
07:52 Kind vom Fenster gegenueber wacht auf
07:53 wuuuuuuuuuaeeeeeeeeehhhh
Verschwoerung!
es gibt nun einen rss-Feed fuer Fotos von J. Und auch neue Fotos ![]()
... vermisst seinen Besitzer und möchte in der Kita Pelikan, Friedrichstr. 129, Berlin abgeholt werden.
Aus Sympathie mit dem nordkoreanischen Team (nicht dem Staat, natürlich) habe ich mir ja jetzt ein Nordkorea-Trikot bestellt. Leider ist Nordkorea doch nicht Vizeweltmeister geworden, wie ich geplant hatte (sie wären dann im Finale mit Chile gewesen und hätten heimlich abgemacht, zu verlieren und dafür alle nach Chile überlaufen zu dürfen).
Da das Trikot aber noch nicht da ist, habe ich in Solidarität mit dem unterdrückten nordkoreanischen Volk auch auf meinen Reichtum und meine Kommunikationsfreiheit verzichtet, indem ich mein Handy auf die Straße geworfen habe und schnell weggelaufen bin, um es nicht wiederzufinden. Bis das Nordkorea-Trikot da ist, habe ich also kein Mobiltelefon! Später bekomme ich dann allerdings wieder die alte Nummer mit neuem Handy.
Kaufberatung (so gar nicht nordkoreanisch): was meint Ihr, Google Nexus One oder das Samsung Galaxy S i9000 mit Videokamera vorne (für Audiovideo-Gespräche)?
Schönen Gruß,
-Malte
Der Herr Rhabarber ist (mal wieder) umgezogen. Neue Adresse ist fernmündlich zu erfahren und erspart den Paketen voll Koks unnötige Umwege.
Es dankt ebendieser.
Tiere
bär (Bär)
wawa (Hund)
kraka (fliegender Vogel)
nagnag (laufender/schwimmender Vogel)
kauderkauder (Truthahn)
<schnalzen> (Pferd, Esel...)
Muuh (Kuh)
Roa (Löwe)
kleine Wörter
bau (boden oder auch da unten)
dao (da oben)
ja (ja)
nein (nein)
mea (mehr)
mei (meins, haben)
dei (deins)
allo (Hallo und Telefon)
tschü (tschüß)
Oh! (?)
dada (das da, lange nicht mehr gehört)
Körper/Kleidung
Naa (Nase)
Ooh (Ohr)
Muu (Mund)
uhe (Schuhe)
Mü (Mütze)
Aua (Schwere Verletzung)
Haa (Haar(e))
brlle (Brille)
Küche
dua (durst)
<Luft durch Mund saugen> (trinken)
Mil (Milch)
Apel (Apfel)
Abe (Gabel)
abei (abbeißen)
Eia (Eier)
Hai! Hai! (heiss!)
Müh (Müll)
Familie
Mamo/Moma (Oma)
Papo (Opa)
mama (Mama)
papa (Papa)
Spielen
Ball (Ball, Ballon, Melone)
Krei (Kreide)
Maln (malen)
Verkehr
auto (Auto)
Schsch (Eisenbahn)
Brumm (Auto, Ding mit Rollen)
Schlafen
Bee (Bett)
Naa (Gute Nacht, lieber Papa)
Lullullull (Schnuller)
Lollolloll (Wombelbombel, Kuschelhase)
Eigentlich wollte ich ja eine "diese-Worte-kann-J.-schon-sagen-Liste" bloggen. Aber dann habe ich gelesen, dass der deutsche Staat die Gehälter von Würdenträgern der etabliert-christlichen Kirchen [bezahlt]. Wohl gemerkt, unabhängig zur Kirchensteuer. Die ist ja alleine schon [unglaublich genug] (unten). Mal ganz davon abgesehen, dass dem zweitgrößte deutschen Arbeitgeber -die Kirche- Sachen erlaubt sind, die man in einem westlichen Industriestaat einfach nicht erwarten würde: Betriebsräte? gibt es nicht. Streikrecht? nix da. Tarifverträge? können andere machen. Diskriminierung in Bezug auf Religion oder sexuelle Orientierung? klaro, homosexualität, wilde Ehe, uneheliche Kinder oder ein zweites Mal heiraten sind rechtlich einwandfreie [Kündigungsgründe].
So, dass musste ich mal loswerden.
Heute durfte ich mal wieder ein ausführliches Gespräch mit inzane geniessen. Dabei ging es nicht nur um die deutsche Schulmöbelindustrie.
Er klärte mich auch darüber auf, dass die null Punkte Israels an Toitschland bei dem Eurovision Grand Prix Gedöns eine antisemitische Welle ausgelöst haben. Einen interessanten Link lieferte er gleich dazu: hierlang.
Mein größtes Leid bisher war ja, dass dieses Drecksnervilied nun noch monatelang meine Ohren zerstören würde. (Ich hatte übrigens auf 19 Punkte gewettet, aber nur weil F. meinte, ein paar Punkte kriege sie schon.) Doch aus einer Teleabstimmung mit Unterhaltungswert knapp an der Fremdschämenlinie nun Antisemitismus mitzunehmen ist echt die Höhe. Die letzten Jahre war es ja noch der böse Ostblock, der sich verschworen hatte. Dieses Jahr musste man trotz eines Sieges dringend Gegner finden. Und warum nicht in die Vergangenheit greifen, die liegt ja so nah!
Bleibt eine Frage: Wie interpretiert eigentlich Israel, dass deren singende Heulsuse null Punkte aus Deutschland bekam?
Doch ich bleibe optimistisch: dann kann ich beruhigt weiter galgalatz hören, denn Lena läuft dort sicher nicht, hihi!
Hier noch der korrespondierende Link von inzane.
Imbissstatistik:
http://static.thepiratebay.org/legal/bwb_mail_resp.txt
http://thepiratebay.org/torrent/5569484/BlackwellBriggs.Revealed.leaked.K=4YCee
http://www.youtube.com/watch?v=D1Tr0m2gOjY
http://en.wikipedia.org/wiki/MI10
http://www.conspiracyforgood.com/inspiration
http://www.blackwellbriggs.com/security.html
http://web.archive.org/web/*/http://www.blackwellbriggs.com
http://www.whois.net/whois/blackwellbriggs.com
http://www.whois.net/whois/conspiracyforgood.com
http://www.google.com/search?hl=en&safe=off&q=Rua+Dr.+Brito+Camara%2C+n+20%2C+1+Funchal%2C+Madeira
The day after tomorrow: http://blog.fefe.de (telling everybody that he won't post viral advertising, except this time)
Yeah. And I was the first one to find it. Boring, next one.
Edit 22-05-10 00:30: FAIL#1. Wow, this one is quick: Fefe has already a link to the video. Still waiting for tomorrows dementi.
So musste dieser Tag einfach beginnen:
Ich kam mit dem Rad an der Dorfschenke vorbei und es lief mercy me. Alles Gute zum Burzeltag!
Imbissstatistik:
Der Deutschlandfunk sendet samstags um 9 Uhr ein Feature zu Forensik, Leichen und Kadavern. Reicht mir mal jemand die Marmelade?

Solar eclipse is so 90ies. Ash is the new black.
Liebe immer noch Bloglesenden,
Der Blogk macht immer noch Urlaub. Aber eine Konzertanfrage habe ich: Mag wer mit am 8.6. in Bärlin zum Bad Religion-Konzert (30 Jahre anniversary tour)?
Rock the casbah... oder so ähnlich ![]()
Usually you don't need to ask her, because some else has the answer way faster. She's kinda slow to understand what you need exactly. She is confused by your request and offers you first some of her own ideas about commerce in general and Mesoamerican crude oil markets in particular—it goes without saying that you never asked this.
But if everything else fails, she could have your paper. My beloved EBSCO(host). Starting a new session is awfully confusing, you'll be led through a hailstorm of error pages, 404s and 403s, timed-out session IDs and mouldy cookies. Any bookmarks you add (usually 2–3 every time you visit this train wreck) will be rotten by the next time you need to get to your "Advanced Search". But … if you master the Seven Chambers of Shaolin and Commerce™ you'll be presented with a fast, user friendly and huge database of papers. Never mind that your institution pays muy moneda to this or that publisher, sometimes you shall ask EBSCO to get this full-text or that article as PDF (who needs figures and formulas anyways?). Your institution also pays muy moneda to EBSCO, so it's only fair to share the goodies.
Even more annoying than JSTORs "scanned copy of a printed copy of a published document".
I'm still alive, by the way.
I've been asked several times about an error within Xe(La)TeX files using the packages amsmath and amssymb. This seems to be a (well known) bug within XeTeX. A workaround is changing comments in /etc/texmf/dvipdfm/dvipdfmx.cfg :
--- f pdftex.map
--- %f dvipdfm.map
+++ %f pdftex.map
+++ f dvipdfm.map
That's all. Additionally you could clean your working directory if a voodoo-bug keeps occurring.
(via bugs.debian.org)
Pünktlich nach dem 8. März hat das indische Oberhaus heute für eine Verfassungsänderung gestimmt, die eine Frauenquote von einem Drittel bei Parlamentswahlen vorsieht. Auf geht's in's Unterhaus.
Jippie!
Imbissstatistik:
Am Aschermittwoch hat die Fastenzeit angefangen. In protestantischen Kreisen knüpft die Aktion "Sieben Wochen ohne" an die von diesen Passionszeit genannte Zeitspanne bis Ostern an und ruft dazu auf, bewusst auf Genussmittel (Zucker, Alkohol, ...) oder andere Bequemlichkeiten zu verzichten, um zur Selbstverständlichkeit gewordene Alltagsgewohnheiten zu hinterfragen.
Eigentlich hatte ich nicht die Absicht, dieses Jahr bei dieser Aktion mitzumachen. Ein kleiner Ausrutscher beim eigentlich harmlosen Weg vom Institut nach Hause hat mir nun jedoch dazu verholfen, sogar acht Wochen ohne den an und für sich ganz lieb gewordenen Komfort von zwei Beinen auskommen zu müssen: Nächste Woche wird das rechte obere Sprunggelenk operiert — danach muss alles wieder in Ruhe zusammenwachsen...
Die fast fertige Diplomarbeit kann ich dadurch nun leider auch erst mit (inzwischen genehmigter) Verspätung abgeben...


Textinterpretation:
v.1: Wenn ich zuhause sitze bei Kerzenschein, spart die Kneipe an der Stromrechnung.
v.2: Es konnte von außen kein Fön angeschlossen werden, um das vereiste Türschloss aufzutauen.
v.3: Der Lichtstrom funktioniert, der Fernsehstrom auch, nur der böse Öffnungsstrom, der ist kaputt.
- so gesehen am 31. Januar. Lokal bekannt -
Imbissstatistik:
Manchmal hab ich seltsame Stimmungen. So seltsam, dass ich losgehen will und Frustkäufe tätigen. Für sowas habe ich dann normalerweise das julianische Frustheilmittel zur Hand: Mantelkaufen!
Genau wie der Bach von den Bach-Blüten und andere Quacksalber heile ich Gleiches mit Gleichem, Frust mit Frust. Ich probiere tausende Mäntel und jaule vor mich hin, weil meine Schultern einfach zu breit sind und Abnäher bei mir immer an seltsamen Stellen sitzen. Prima finde ich es, Verkäuferinnen zu fragen, ob sie denn auch Mäntel mit breiteren Schultern hätten, die können so schön doof gucken. Bei manchen Exemplaren muss ich ob meiner Kartoffelsackfüllungsqualitäten dann so sehr lachen, dass die schlechte Laune verfliegt. Nach spätestens einer Stunde gehe ich gut gelaunt und mit prallem Portemonnaie heimwärts.
Heute hat das nicht geklappt. Die Stimmung war gut, ich schaue auf die Uhr. Dreiviertel zehn, hach dann gehe ich noch dort rüber. Und dann passiert das Unfassbare, die erste Jacke sitzt, die zweite auch und zu allem Überfluß kam noch eine qualifizierte Verkäuferin des Weges. Diese konnte mich zum Glück nicht zu dem rosabunten Teil überreden, aber ich bin jetzt Besitzerin einer Wolljacke. Dabei nicht mal unglücklicher als sonst...
Imbissstatistik:
Actually it's quite simple:
1. install X11 and Developer Tools
2. install macports
3. configure macports
--> /opt/local/etc/macports/macports.conf: buildmakejobs 0
--> /opt/local/etc/macports/variants.conf: +no_x11 +quartz +qt4 -x11
4. install kdelibs4: sudo port install kdelibs4 kdebase4-runtime
5. sudo chown -R $USER ~/Library/Preferences/KDE
6. launchctl load -F /Library/LaunchAgents/org.freedesktop.dbus-session.plist
7. wget http://prdownloads.sourceforge.net/kile/kile-2.1b3.tar.gz
8. cmake -DCMAKE_INSTALL_PREFIX=/opt/local -DQT_QMAKE_EXECUTABLE=/opt/local/bin/qmake-mac .
9. downgrade jpeg: sudo port install jpeg @6b_3; sudo port activate jpeg @6b_3
10. Make kdeinit start-up first
11. Yay!
Der 8. Dezember ist internationaler Weltpöbeltag. Seit 1971 soll dieser zunächst in Nord-Österreich eingeführte Gedenktag die Menschen auffordern sich einer besseren Welt und eines besseren Umganges miteinander zu besinnen. Traditionell werden an diesem Tag kleinere Pöbeleien unter FreundInnen und KollegInnen ausgetauscht. Das früher weit verbreitete Pöbelwichteln ist mittlerweile bis auf eine kleine Region im thüringischen Hinterland ausgestorben.
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Studierende,
vergangenen Freitag hatten wir Sie mit einer Presseinfo auf unsere Sendung
2+Leif (heute, Montag, 22.30 Uhr im SWR Fernsehen) zum Thema
"Schülerstress, Studentenfrust - Wer ist schuld an der Bildungsmisere?"
aufmerksam gemacht. Aus aktuellem Anlass wurde jetzt das Thema geändert.
(Sorry!) Moderator Thomas Leif diskutiert über "Die Tricks der Wettmafia -
zerstören Zocker den Fußball?" Es ist damit leider keine Diskussion mehr
über ein für Sie naheliegendes Thema - aber vielleicht schauen Sie trotzdem
mal rein.
Mit freundlichen Grüßen
SWR-Pressestelle
Morgen um 12 Uhr im RER B (CDG --> Massy-Palaiseau)
1. Alki-Dude mit Gitarre (tape-geflickt, die Gitarre)
2. Dude mit Akkordeon
3. Dude & Dudette mit Akkordeon und Scheppertrommelrasselmopped
4. 2 Dudes mit Akkordeon, Rumbagerät und Verstärker im Omi-Roller
Zum Glück erfolgt vor Zustieg der Sambaschule der Ausstieg des Autors.
Ich mag Schwarzweißfotografie. Es sticht nur ins Auge was wichtig ist. Vor zwanzig Jahren wurde alles bunt.
Und seitdem dürfen wir alle uns jeden Tag entscheiden was uns wichtig erscheint. Manchmal schaue ich dann gern aufs Schwarzweiße um mich zu konzentrieren. Doch die Farbe möchte ich nie mehr missen.
Nach dem "war on terror", dem "war on shoes", dem "war on liquids" und demnächst auch dem "war on body-cavity bombers" hat Air France nun auch den eher speziellen "war on Klapproller" ausgerufen:
Klapproller dürfen in einem Koffer oder in einer entsprechenden Verpackung im Frachtraum mitgeführt werden.
Aus Sicherheitsgründen ist die Beförderung von Klapprollern in der Kabine untersagt. Wie alle scharfkantigen Gegenstände gelten auch Klapproller als gefährliche Gegenstände. Klapproller werden bei der Sicherheitskontrolle des Handgepäcks konfisziert und vernichtet.
Also, gerade auf microsoft.com habe ich diese neue Suchmaschine von denen ausprobiert, bing! Schuld daran ist sicherlich mein geschwächter Zustand nach Ferkelchenimmunisierung. Anyway, als Stichwort habe ich "linux" ausprobiert und jetzt muss ich sagen, dass ich ehrlich geschockt bin, wie offensichtlich Microsofts Suchergebnisse sind:
Editor's Choice
Didn’t find what you’re looking for? Try Bing.
Organized results help you find answers. Instantly.
Search Results
1-10 of 210,000 (0.347 seconds) for linux
How to Remove Linux and Install Windows XP
This article explains how to remove the Linux operating system from your computer and install Windows XP. This article assumes that Linux is already installed on your computer's ...
support.microsoft.com/kb/314458
How to Remove Linux and Install Windows on Your Computer
This article describes how you can remove the Linux operating system from your computer, and install a Windows operating system. This article also assumes that Linux is already ...
support.microsoft.com/kb/247804
Linux Guest Support for Virtual Server 2005 R2
Linux Guest Support for Virtual Server 2005 R2. Published: April 3, 2006. Download the Virtual Machine Additions for Linux, available from Microsoft Connect, to improve the ...
technet.microsoft.com/en-us/virtualserver/bb676671.aspx
[...]
![]()
Ok, beim Schreiben dieser Zeilen fällt mir auf, dass ich offensichtlich unbemerkt nur auf microsoft.com gesucht hatte - wenn man im Suchfeld oben Return drückt, wird nur auf *.ms.com gesucht. Nur wenn auf "Web" geklickt wird, wird das ganze weite Netz durchsucht. Muss man auch erst mal drauf kommen... Oder wird der Cabriofahrer nur alt?
Durch eine Woche ohne Fleisch bin ich mal wieder auf den Geschmack des Verzichts gekommen (er schmeckt bitter, aber nicht zu intensiv). Um das ganze mal zu intensivieren, plane ich jetzt erst einmal in jedem Monat eine Woche ohne - mal ohne Fleisch, mal ohne Süßigkeiten. Schade, dass ich nicht rauche, sonst wäre da noch mehr Abwechslung drin. Das hat aber rein hedonistische Gründe: nur wer mal auf was verzichten, kann sich danach wieder richtig drüber freuen. Geht wild.
Simulative Untersuchung des IEEE 802.11s Hybrid Wireless Mesh Protocols (HWMP)
November 2008, Karlsruhe (siehe PDF-Vorschau Simulative Untersuchung HWMP).
Bibtex:
@MASTERSTHESIS{Cornils2008,
author = {Malte Cornils},
title = {Simulative Untersuchung des IEEE 802.11s Hybrid Wireless Mesh Protocols
(HWMP)},
school = {University of Karlsruhe},
year = {2008},
month = {November},
abstract = {Wireless mesh networks are characterized by data link layer multihop
connectivity and the need for an efficient dynamic path selection
protocol. The ongoing standardization effort on IEEE 802.11s has
settled on the Hybrid Wireless Mesh Protocol (HWMP) for path selection.
A detailed evaluation of the protocol has been undertaken. In this
thesis, a comparative approach is taken to contrast HWMP against
another layer-2 path selection protocol, the RoSe protocol developed
for the Routing and Security project at University of Karlsruhe.
Furthermore, the simulative study of the various HWMP protocol options
and configurations allows conclusions about their efficiency and
performance and recommends areas of future work in 802.11s standardization.},
owner = {mcornils},
timestamp = {2009.11.01},
}
Neues Feature: Das Blog hat jetzt einen roten Faden. Durch Piratinnenmethoden wurde dieses Schmankerl fürs KonsumentInnenvolk vom Cabrio erpresst, also: da bitte!
Ab gestern bin ich Vegetarier. Nein wirklich! Keine Tiere! (und bleib fort mit dem Speckdreck, Sj.!)
Aber nur bis nächsten Samstag. Nach zwei Wochen im fleischigen Spanien ist so eine Fleischpause einfach mal nötig.
so kam die Einladung:
"Juhu,
nun wird endlich gefeiert: Ts Bachelorabschluß & Masterbeginn, der
Nach-Geburtstag, Ds Promotionsstelle, das Zusammenleben in
K., das neue Semester, etc.
Und zur Vorfeier des Weltvegantages gibt es ausschließlich vegane
Leckereien und Alkohol."
das war meine Antwort:
"Huhu!
Ich bringe dann Bauchspeck (natürlich kein Bio) in allen erdenklichen Versionen zum Dekorieren des Essens mit."
Und sie hat mich doch dann tatsächlich verfolgt als ich ihr ein hübsch eingepacktes (mit 'nem Känguruh drauf!) Stück abgelaufenen Bauchspeck aus der norddeutschen Pampa mitbrachte.
Imbissstatistik:
Que pasa? Im August war mal wieder Göttingen angesagt. Man könnte ja meinen, Y. und ich hätten meine Schwester K. besucht. Aber die trieb sich ja gerade in London rum und versucht noch, ihre Timeout Top 100 Restaurants abzuklappern! (wieviel hast Du wohl gerade, Schwesterle?) Also verbrachten wir nur wenig, aber sehr intensive und schöne Zeit im eigentlichen Göttingen und machten uns statt dessen auf nach Ebergötzen.
Liebes Blog, Du wurdest lange vernachlässigt. Aber heute ist es mal wieder an der Zeit. Natürlich geht es - wie
viel zu selten in deutscher Geschichte - um Aufarbeitung! Wir wollen es kurz halten. Kann man einen ganzen, ereignisreichen
Monat wie den Juli 2009 in nur 20 Bildern festhalten? Das Cabrio kann!
Wir beginnen mit stillen Tagen in Berlin. Nach dem Unifest begab es sich, dass S. uns - das Blog berichtete - einige
wunderhübsche Padron-Gewächse überreichte. Leonard Cohen in der O2-Arena kam dann als nächstes - und hier möchte ich
mich A.s Konzertberichten aus Cardiff anschließen, die immer kurz, aber gut sind. Und nicht viel Worte verlieren,
außer: toll! Aber immer erinnern werde ich mich daran, weil ich ausnahmsweise zum Konzert mal richtig schick angezogen war.
Und ich kurz vorher noch ein Spaghetti-Eis konsumieren musste, das ich vom Eisstand zum Konzert-Warm-Up mitbrachte.
Auf dem Weg entschied sich das Schicksal, dass das gleichzeitige Balancieren von Spaghetti-Eis und Radfahren bestraft werden sollte,
und so konnte ich mich entscheiden: Lenker festhalten oder Eis in der Schale behalten? Ich entschied mich weise für ersteres und so
landete eine weiße Hälfte des zweiten auf meinem frischen Hemd. Lecker!
Hallo liebe Bloglesenden,
wie es der Zufall so will, werde ich am Samstag Y. "Karlsruhe zeigen"... S. und Sj. hatte ich diese Nachricht schon vor ein paar Tagen ICQt, dann war aber der Arbeitsstreß ausgebrochen und deshalb jetzt statt E-Mail einen der beliebten Blogposts. Wir werden am Nachmittag Freunde von Y. treffen und würden uns dann abends gerne auch was essen (vielleicht mal wieder im Ex-Lizarran), dabei würden wir uns freuen, viele Blogfans und -enemies zu sehen! Kommentare sind natürlich erwünscht (auch wenn die Kommentare entweder per Email bestätigt werden können oder von mir freigeschaltet werden müssen - zu viel Blogspam). Go wild!
Meine Diplomarbeit mit dem Bandwurm-Arbeitstitel »Erweiterung der NSIS-Protokollfamilie zur Dienstgütesignalisierung um Gruppenkommunikationsmechanismen« ist nun angemeldet. Bitte seht es mir nach, dass ich in den vergangenen Wochen und bis zum 17. Februar 2010 nicht besonders unternehmungslustig bin. Danach ist's geschafft. Danach gerne!
Once upon a time I prepared a Debian package for a runtime library I'm using frequently on my computer. I thought that other users should benefit from what I've done for my own purposes. I thought it wouldn't cost me a penny to share it with others, so I uploaded it to a public accessible place and announced it to the public.
All of a sudden a Debian Developer came and uploaded my Debian package to the official Debian archive, where it became official part of the Debian distribution. Henceforth the Debian Developer guided me on how to properly package Debian packages and on improving my packages. I learned a lot and became more and more familiar with Debian's procedures and tools.
As the time passed by, he encouraged me to apply as a Debian Developer. So I did. It was again a time of challenging tasks to be done, but as the other Debian Developer managing my application was very short in time, I also had to be very patient for a long time again and again. To cut a long story short: After more than three years of mostly waiting and contributing to Debian as good as I could, I finally have become official Debian Developer on September, the 13st 2009.
I'm happy that I eventually made it. And, at this stage it is time to say thank you to all of the fellow Debian Developers who kindly sponsored my uploads or encouraged me to keep on going. You've all done a wonderful job and were of great help to me.
Micha-San noch ausbauen muss.
Na super. Zurück zum Atom und vorwärts in die Vergangenheit.
Das Wort zur Bundestagswahl:
http://www.youtube.com/watch?v=1bNUtsTf3Yo. Besser kann ich es auch nicht sagen. Mein empfohlenes Konzept: bei dieser Wahl Piraten wählen und zum ersten Mal in der Geschichte der BRDDR mal etwas verändern (ihr, liebe Cabrio-LeserInnen, macht den Unterschied zwischen mäßigen 2 Prozent und fantastischen 3 Prozent für die bestimmt nicht immer glücklich agierende Partei.). Go wild!
... vielleicht hätten wir uns doch nen weltlichen Träger aussuchen sollen, mich hat folgender Artikel ziemlich geschockt:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,649991,00.html
In case of Problems, please contact: Frank Lichtenheld